Gestickte Erinnerungen

Gestickte Erinnerungen: Klara & Claire erzählen 1939 - 1945

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Klara wird im Oktober 1918 im ostschweizerischen St. Gallen geboren und wächst in einer Stickerfamilie auf. Die Zeiten sind hart, denn die Hochblüte dieser traditionsreichen Industrie sind seit dem Ersten Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise passé.
Dank der Grosszügigkeit ihres älteren Halbbruders Georg, der Apotheker ist, kann Klara am Töchterinstitut im Kloster Heiligkreuz in Cham eine Ausbildung zur Kindergärtnerin absolvieren; keine Selbstverständlichkeit für eine Frau in den 1930er Jahren. Dort lernt sie Lydia kennen, mit der sie fortan eine tiefe Freundschaft verbindet, obwohl die zwei Frauen grundverschieden sind.

Im April 1939 tritt Klara als Kindermädchen in den Dienst einer gut betuchten Grafenfamilie in Paris. Ein Traum geht in Erfüllungen.

Claire, so nennt sie sich fortan, geniesst das schicke Pariser Leben. Sie flaniert mit den ihr anvertrauten Kindern durch den Park Bois de Boulogne, geniesst an ihren freien Tagen die französische Kaffeehauskultur, pflegt einen regen Briefaustausch mit Lydia, lernt die französische Sprache sowie die Gepflogenheiten der elitären Gesellschaft, welchen sie nicht abgeneigt ist.

Im Juni 1940 nimmt das schmucke Leben ein abruptes Ende, als Monsieur an der Front schwer verwundet wird und die Deutsche Wehrmacht vor den Toren Paris steht. Der Krieg hat Claire eingeholt.

Als die ersten Bomben auf Paris fallen, flüchtet sie mit Madame und den Kindern aufs Schloss Bon-Hôtel im Loiretal, wenig später weiter in den Süden an die französisch-spanische Grenze. Ihre Familie in der Schweiz ist in grosser Sorge und drängt Claire wiederholt zur Heimkehr. Claire kann Madame unmöglich mit den vier kleinen Kindern alleine lassen, dennoch spitzt sich die Situation laufend zu und die Lage wird selbst im faktisch freien Vichy Frankreich prekär.

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Über mich

Schon wenige Monate, nachdem ich 1983 in Winterthur geboren wurde, begann ich zu sprechen – ob zum Leidwesen oder zur Freude meiner Eltern ist nicht überliefert. Buchstaben und Worte scheinen seit jeher eine wichtige Rolle in meinem Leben zu spielen. So kam es, dass ich auch während meiner Schulzeit, die ich im zürcherischen Elgg und später im Gymnasium in Winterthur verbrachte, gerne schrieb und las. Aufsätze, Geschichten und Gedichte füllten ganze Hefte.

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